Markus Boucsein
seit 01.06.2013 Bürgermeister von Melsungen

Archiv Bürgermeisterwahl 2013

Vielen Dank für die tolle Unterstützung und die vielen Glückwünsche!

Hier geht's zur Berichterstattung der HNA

http://www.hna.de/lokales/melsungen/buergermeisterwahl-melsungen-gute-beteiligung-trotz-schlechtem-wetter-2804898.html

Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Melsungen  
         
   


Am 02. Januar 2013 habe ich die Bewerberunterlagen zur Wahl des Bürgermeisters von Melsungen mit allen notwendigen Unterstützungsunterschriften eingereicht. Ich werde als Parteiloser kandidieren.
Nun ist der Umstand, warum ein Wechsel im Bürgermeisteramt ansteht, sicherlich der unglücklichste, den man sich vorstellen kann, aber der Gesetzgeber hat nicht umsonst eine Neuwahl für die Neubesetzung des Amtes vorgesehen anstelle einer internen Nachfolgeregelung. Es geht schließlich um den Repräsentanten aller Bürger unserer Stadt.

Nach meinem Demokratieverständnis ist die Wahl nur dann eine Wahl, wenn der Bürger tatsächlich die Wahl hat, wenn eine Alternative zum Bestehenden angeboten wird und sich eine Mehrheit bilden kann. Sollen bei einer geringen Wahlbeteiligung nur ein Bruchteil der Wähler über die Bürgermeisternachfolge entscheiden? Ich denke nicht!

Ich bin parteilos – und das ist die beste Chance, Alternativen zum Bisherigen aufzuzeigen und die Vielfalt der anderen Meinungen zu stärken. Gute Ideen bleiben sonst unbeachtet oder werden zeitversetzt zu den Ideen der Regierenden. Ich will mit ganzem Herzen Bürgermeister von Melsungen werden.
Die Stadt Melsungen ist im Vergleich zahlreicher anderer Kommunen finanziell gut aufgestellt und man könnte annehmen, dann läuft alles von alleine. Aber Stillstand ist Rückschritt! Es gibt eine Vielzahl von "Baustellen", die für die Zukunftssicherung unserer Stadt dringend angegangen werden müssen.

 

Aktuelles

Leserbrief zur Überdachung der Brückenstraße (aus: www.seknews.de, 05.03.2013)

Bürgermeisterkandidatin Ulrike Hund hat in der Melsunger Stadthalle während des HNA-Lesertreffs unter anderem ihre Vision von einer Überdachung der Brückenstraße kundgetan. Schön und gut. Nach dem Hessischen Gesetz zur Stärkung Innerstädtischer Geschäftsquartiere (INGE) können Einzelhändler und Hauseigentümer Bereiche in Stadtzentren festlegen, in denen in eigener Organisation und Finanzverantwortung für einen begrenzten Zeitraum von bis zu fünf Jahren Situationsverbesserungen ergriffen werden können. Ich bin gespannt, ob Frau Hund die Hauseigentümer und Geschäftsleute in der Brückenstraße für eine von ihnen zu bezahlende (und über Jahre zu erhaltende) Überdachung unter einen Hut bekommen wird, oder ob die Wahlkampfaussage nach einer evtl. Amtsübernahme kommentarlos auf Nimmerwiedersehen in der Schublade verschwindet. 

Markus Boucsein hielt von der vorerwähnten Vision nichts und war in seinen Aussagen durchaus konkreter, zum Beispiel mit seinen Sparvorschlägen, etwa die defizitäre Kulturfabrik zu privatisieren oder Leistungen der Stadt an andere Gemeinden zu verkaufen, um die Einnahmesituation zu verbessern.

Ulrike Hund und FDP/ SPD haben den Vorschlag der Melsunger FWG abgelehnt, eine Fachwerkbörse einzurichten, um die Leerstände in der Innenstadt zu vermindern.

Markus Boucsein steht diesem Vorschlag, der in anderen Gemeinden erfolgreich praktiziert wird, offen gegenüber!

Stefan Jens Witzel, Melsungen


Aktuelles

HNA-Lesertreff und Marktplatzaktion

500 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen zum HNA-Lesertreff in die Stadthalle, um sich über beide Bürgermeisterkandidaten zu informieren. Die Unterscheide wurden schnell deutlich, wenn auch viele der Besucher zurecht kritisierten, dass sich die beiden Moderatoren zu sehr selbst in den Vordergrund spielten und manche Antwort entweder selbst vorgaben oder anschließend kommentierten.
Wie nicht anders zu erwarten, verteidigte die Gegenkandidatin vor allem bisher Erreichtes, nahm das ein oder andere Thema auf, welches ich in den Wahlkampf eingebracht habe (siehe unter Aktuelles weiter unten), und ließ sich gerne aus der ersten Reihe von ihrem Wahlkämpfer Nummer eins Stichworte für Antworten liefern. Ständiges Dazwischenreden sollte mich zudem verunsichern. Verärgert darüber zeigten sich zahlreiche Zuhörer, die daneben oder eine Reihe dahinter saßen.
Ich denke, mein Engagement, mehr als bisher für die Stadt leisten zu wollen und als Parteiloser unabhängig für andere Mehrheiten sorgen zu können, ist sehr gut angekommen - die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben das gezeigt.

 





Unser Stand am Marktplatz war sehr lebhaft, unterhaltsam und informativ zugleich. Zahlreiche Gespräche mit den Bürgern machten deutlich, dass sich viele Melsunger Veränderungen wünschen und auf einen "Maschtwechsel" setzen. Auch anden kommenden Samstagen werden mein Team und ich vor Ort sein. Und denken Sie daran: Sie haben Gelegenheit, auf einer Pinnwand Ihre Wünsche für Melsungen zu formulieren. Damit können Sie aktiv an der Weiterentwicklung Ihrer Stadt teilnehmen.





 

Aktuelles

Kreuze sind gesetzt

Wir haben schon mal die ersten 250 Kreuze gesetzt. Alle Plakate haben jetzt das Kreuz an der "richtigen Stelle". Also bitte daran denken: Am 17. März ist Wahl, bitte teilnehmen und Kreuze machen!




Aktuelles

Aktion "Was Sie sich für Melsungen wünschen ..."

"Was Sie sich für Melsungen wünschen ..." ist meine Aktion für alle Bürgerinnen und Bürger Melsungens, ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft der Stadt Melsungen mitzuteilen. Dafür habe ich in diesen Tagen Boxen in Kneipen und Eisdiele verteilt, in die Notizzettel mit Wünschen eingeworfen werden können. Das beteiligt nicht nur die Menschen an der Weiterentwicklung ihrer Stadt, sondern gibt darüber hinaus wertvolle Impulse, wie sich die Bürgerinnen und Bürger ihr Stadtleben vorstellen. Grundsätzlich ist mir in Zukunft mehr Bürgerwille wichtig; diese Aktion kann dafür ein Anfang sein.


 

Aktuelles

Melsungen als Wohnstadt für Kasseler Studenten?

Auf dem Neujahrsempfang der Stadt Melsungen, der übrigens sehr gut besucht war, berichtete der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, über die Bedeutung der Uni für die Region und die Verflechtung bzw. Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft.
Dieses Thema greift die SPD in ihrem Bürgermeisterwahlkampf auf und glaubt, ich zitiere aus der Begrüßung von Fritz Voit, dass Melsungen durch seine Lage und Verkehrsanbindung sehr gut als Wohnstadt für Kasseler Studenten geeignet sei. Daran habe ich jedoch große Zweifel, weil:
1. Viele neue Mitarbeiter Melsunger Firmen, die nach Nordhessen kommen, wohnen scheinbar lieber in Kassel und Umgebung als in Melsungen - warum sollten also Studenten hier gerne wohnen wollen?
2. Das Mietniveau ist in Melsungen ähnlich hoch/niedrig wie in Kassel - also kein Anreiz.
3. Was für Familien gilt, nämlich familienfreundliche Strukturen der Stadt zu genießen und in die "Metropole" pendeln zu können, um dort mehr Kultur u.ä. zu genießen, gilt sicher nicht für Studenten. Die wollen dort wohnen und leben, wo sie studieren.
4. Melsungen ist eben keine Studentenstadt, und das wird sie sicher auch nicht werden.
Wir sollten uns auf unsere Bürger und die Klientel konzentrieren, die von uns adäquate Angebote erwartet. Das sind in erster Linie junge Familien, unsere Jugend, Arbeitnehmer örtlicher Unternehmen und Senioren.
Und diese müssen wir wohnlich zusammenführen, also gemischte Wohnformen favorisieren. Im Moment haben wir, was das Wohnen betrifft, viel für Senioren, wenig für Singels und fast nichts für junge Familien.
Das muss sich ändern!

 

Aktuelles

Was die Stadt Melsungen dringend braucht - gemeinsam, nachhaltig, besser sein!

Meine Themen:
- Kommunikation & Außendarstellung
- Stadt & Land
- Alt & Jung
- Touristik & Freizeit

Die Stadt muss vor allem ihre Vorzüge deutlicher machen, ihr Profil schärfen und dafür sorgen, dass sie sowohl beim Bürger intern gut ankommt als auch für Gäste attraktiver wird. Sich auf die Schwergewichte „toller Arbeitgeber B. Braun“ und „Bundesligist MT“ zu berufen oder sogar auszuruhen, wäre zu wenig.

Statt mit der Regiotram lediglich in Richtung Kassel zu fahren, müssen die Anreize groß genug sein, häufiger nach Melsungen zu kommen:
Warum kennt kaum ein Gast die Vorzüge/das Besondere unserer Stadt?
40 Kilometer Wanderwege/Mountainbike rund um Melsungen, aber wie komme ich da hin?
Waldschwimmbad und die schönsten Sportstätten, kaum bekannt.
Einkaufen in einzigartigem Flair, aber warum fahren wir dafür nach Kassel?
Wie kann es sein, dass eine Stadt in Nordhessen wie die unsrige keinen Wochenmarkt hat?
Warum pflegen wir die Schönheit der Kernstadt nicht so, wie sie ein Besucher erwartet?


 

Die Außendarstellung ist völlig unzureichend!

Kommunikation heißt aber auch, die Infrastruktur dafür bereitzustellen. Insofern ist der Antrag von CDU, FDP und den Grünen im Kreistag, Hochgeschwindigkeitsnetze via Breitband auszubauen, nur zu unterstützen und das Vorhaben zu forcieren (momentan 4% optimal versorgt, das Ziel bis 2014 sind 50%).

Warum will man – wenn er denn kommt – einen Wohnmobilstellplatz zentrumsfern am Schwimmbad installieren? Heute sind im Flyer der Stadt der Parkplatz am Sand und der Schwimmbadparkplatz als Womo-Stellplätze ausgewiesen – das darf sich eine Stadt wie Melsungen nicht leisten, denn dafür sind Wohnmobilisten heutzutage sehr ernstzunehmende Kunden für die Kommunen!



Warum wird es nicht geschafft, den Campingplatz Obermelsungen auf einen zeitgemäßen Standard zu heben und damit attraktiver zu machen? Es muss möglich sein, dem Pächter dies abzuverlangen. Wir werben mit dem Campingplatz und seiner Internetseite, die lediglich ausweist, dass es Seen zum Baden und Angeln gibt: keine Gaststätte, keine Wasch- und Sanitärräume – das darf Melsungen nicht hinnehmen.

Warum ist es von Herbst bis Frühjahr ab 17.00 Uhr nicht möglich, sicher und hell bis Röhrenfurth, Obermelsungen oder in die Pfieffewiesen zu kommen? Abgesehen davon, dass Hobbyjogger spätestens dann ihre Aktivitäten unter der Woche einstellen können. Und das wäre so einfach, ohne die Stromkosten zu erhöhen, nämlich durch die Verwendung von Solar-/LED-Straßenlampen. Einige deutsche Städte werben sogar damit!


 

Warum kann die Eislauffläche nicht rechtzeitig geflutet und dann mit attraktiven Angeboten (Musik, Getränke …) versorgt werden? Das City-Management könnte ein Konzept dafür erstellen, ggf. den Jugendtreff einbinden und die lokale Gastronomie (gleichberechtigt!) mit ins Boot holen. Die Wirkung wäre fantastisch.

Stichwort Überalterung und Ausländerintegration: Wir steuern (nicht nur in Melsungen) auf eine Überalterung der Bevölkerung zu, und machen uns ja deshalb auch Gedanken über seniorengerechtes Wohnen – aber reicht das?

Wir haben auch einen Durchschnitt von 40 % aller Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Hat sich jemand schon mal Gedanken darüber gemacht, wie wir diese beiden Gruppen zusammenführen wollen? Oder wie wir Angebote schaffen, die beiden gerecht werden?

Dabei haben wir ein hohes Bildungspotenzial durch die qualifizierten Berufsangebote in Melsungen. Was macht die 65+Generation damit?

Es ist dringend erforderlich, Wohnraum für Jung und Alt sowie den Übergang in altengerechtes Wohnen zu ermöglichen.


 

Ein Beispiel aus Körle: Biomasse-Heizwerk seit 2000 für das Wohngebiet „Am Holunder“ und ein weiteres Heizwerk seit 2010 für den Ortskern – Energie aus nachwachsenden Rohstoffen: Wenn wir die Energiewende wollen, müssen wir auch handeln.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir eine Energiewirtschaft über die Dezentralisierung der Erzeuger mit dem Ziel, die Bürger direkt an der Versorgung mit erneuerbaren Energien zu beteiligen, brauchen. Hier ist das Positionspapier der Grünen aus meiner Sicht voll zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang muss man auch mal offen darüber diskutieren, ob man nicht auch für die Altstadt Solartechnik zulässt.

Neben Wohnkonzepten für Senioren müssen wir unbedingt über gemischte Wohnformen nachdenken und Angebote machen. Ausschließlich professionelle Hilfe für Haushaltsunterstützung und Pflege wird in Zukunft nicht ausreichen, ist auch nicht das, was die Menschen wollen. Es hätte keine Beschränkung für die Teichwiesen geben dürfen!

Wir müssen die Innnenstadt wieder zur Wohnstadt machen: Stichwort „Domizil“ ebenso wie neue Baugrundstücke anbieten.

Was passiert mit dem alten Baubestand der Wohngebiete, wenn die Objekte für junge Menschen/Familien alleine aus energietechnischen Gründen und damit aus Kostengründen nicht interessant sind? Vielleicht können wir den Übergang für ältere Menschen in neue Wohnformen und den Anreiz für junge Familien, alte Häuser zu kaufen, miteinander verknüpfen und Anreize schaffen?!

Wohnmobilstellplatz, Campingplatz und Eislauffläche habe ich schon genannt. Das Wegenetz für Fußgänger und Fahrradfahrer und die Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel an die Gemeinden müssen dringend ausgebaut werden.

Obermelsungen und Röhrenfurth sind zwar über den Fuldaradweg erreichbar, aber nur, wenn es hell ist! Hier brauchen Fußgänger, Radfahrer und auch sportlich orientierte Menschen dringend eine (umweltverträgliche) Beleuchtung. Diese Anbindung gilt auch für die Erreichbarkeit der Arbeitsplätze in den Pfieffewiesen!

Melsungen hat viele Jahre Gäste über die Jugendherberge angezogen – seit April 2012 ist sie geschlossen. Die Jugendherberge ist ein zentraler Baustein eines kommunalen Touristikkonzeptes. Hohe Bereitstellungskosten dürfen hier kein Hinderungsgrund sein, denn auch privatwirtschaftliche Betreiber könnten ein hohes Interesse daran haben.


 

Die Vorzüge der Stadt an der Fulda mit ihren umliegenden Wäldern muss in den Fokus genommen werden. Davon profitieren Gäste ebenso wie wir Melsunger. Kein Mensch findet den Weg – und dann eine ausgeschilderte Wanderrunde – von der Stadt in den Wald.

Vielleicht kann man auch Melsunger Bürger dazu gewinnen, in der Innenstadt Ferienwohnungen oder Pensionen anzubieten – das Hotel am Autobahnzubringer kann doch nur eine „schlechte Alternative“ für Durchreisende in den Süden sein. Das vorhandene Hotelangebot in der Innenstadt ist zwar qualitativ sehr gut, reicht aber bei weitem nicht aus.

 

Aktuelles

Zentrale Botschaften
 

Gemeinsam. Alt & Jung.
Wohnraum für alle!

Nachhaltig. Melsungen nach vorn!
Bessere Außendarstellung!

Besser sein. Veränderungen anpacken!
Potentiale durch Integration!